Richtiges konservieren von Kräutern
Ein wichtiger Teil der Arbeit im Kräutergarten besteht darin, die Blätter, Blüten und Wurzeln haltbar zu machen.
Ein reichlicher Vorrat macht Freude und sorgt auch dafür, dass immer Kräuter zum Würzen und Kurieren von Beschwerden zur Hand sind.
Trocknen
Schnell und effizient trocknen Kräuter, wenn warme Luft um sie herum zirkuliert. Salbei, Rosmarin und Thymian bindet man zu lockeren Sträussen und hängt sie kopfüber an einen warmen, dunklen Platz, wo sie binnen einer Woche getrocknet sind.
Kräuter mithaften Blättern oder krautigen Stielen wie Frauenmantel oder Blüten wie von Ringelblume oder Kamille legt man am besten einezln auf ein Mulltuch auch ein Küchengitter, sodass die Luft gut zirkulieren kann. Ideal zum Trocknen von Kräutern ist ein Fliegenschrank, man kann aber auch einzelne Blätter oder kleine Sträußchen auf einem Rost bei 33Grad Celsius bei leicht geöffneter Klappe im Backofen trocknen.
Wurzeln werden gründlich gewaschen und gebürstet, in Bündeln hängend oder in Stücke geschnitten auf einem Rost getrocknet.
Blätter sind trocken, wenn sie spröde werden. Blüten sollten sich anfühlen wie Seidenpapier. Wurzeln sollen leicht brechen, wenn man sie biegt.
Sind die Kräuter entsprechend getrocknet, bewahrt man sie in sauberen, beschrifteten Schraubgläsern an einem kühlen, dunklen Platz auf. Dort halten sie etwa ein Jahr.
Konservieren mit Zucker
Dies ist eine gute Methode, um das Aroma von Lavendelblüten zu konservieren. Man streift einfach während der Hochblüte eine Hand voll Blüten ab und vermischt sie in einem Schraubglas mit 250g Zucker.
Zur weiteren Verwendung werden nur die Blüten ausgesiebt. Der aromatisierte Zucker eignet sich gut für Kuchen, Plätzchen, süße Brote und Marmelade.
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Konservieren mit Salz
Um selbst Kräutersalze herzustellen, pflückt man einen Strauss frischer Kräuter wie Schnittlauch (in kurze Stücke schneiden) und Rosmarin (Blätter von den Stielen streifen) und bereitet sie auf einem Backblech aus. 120g Meersalz darüber verteilen und bei 33 Grad im Backofen erhitzen bis die die Kräuter trocken sind.
Blätter und Salz zusammen in einem Mörser zerstossen und in ein Schraubglas füllen.
Das Würzsalz schmeckt gut zu Fleisch, Suppen und Eierspeisen.
Einfrieren
Eine gute methode für zarte Blätter wie Basilikum, Dill, Fenchel oder Kerbel. Man verpackt einfach makellose Kräuterzweige in einen Gefrierbeutel und legt sie ins Tiefkühlfach.
Eine köstliche Zutat für sommerliche Getränke sind Kräutereiswürfel. Einfach gehackte Pfefferminze oder Zitronenmelisse in Eiswürfelform geben, mit Wasser auffüllen und einfrieren. Wunderbar erfrischend und gesund.

