Warenkunde
Flüssiges Gold: Gesund kochen mit Olivenöl
Oliven liefern das gesündeste Öl der Welt. Immer wieder lassen Studien über die positiven Effekte des flüssigen Goldes aus dem mediterranen Ölbaumgewächs aufhorchen: Olivenöl senkt den Cholesterinspiegel und den Blutdruck.
Ihm wird nachgesagt, Alzheimer, Parkinson und Krebs vorzubeugen. Verdauungsprobleme können mit einem Löffeli Olivenöl mit Zitronensaft vorm Schlafengehen beseitigt werden und auch als Bestandteile natürlicher Kosmetika leisten die Fettsäuren des grünen Öls wertvolle Dienste.
Das Geheimnis der positiven Wirkung des Olivenöls auf unseren Organismus liegt in den enthaltenen einfach ungesättigten Fettsäuren. Sie tragen dazu bei, den Cholesterinspiegel zu senken und so das Herzkreislaufsystem positiv zu unterstützen. Arteriosklerose wird vorgebeugt, die Zellerneuerung wird gefördert. In Cremen helfen sie dabei, die Haut geschmeidig zu halten.
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Warenkunde: Chinakohl, knackig und frisch
Chinakohl ist knackig-frisch, milder, zarter und bekömmlicher als manch andere Kohlart und eignet sich daher auch für Menschen, die Kohl ansonsten nicht so gut vertragen.
Bereits seit dem 5. Jahrhundert wird der Chinakohl im Norden Chinas angebaut, wo er „Zahn vom weißen Drachen“ genannt wird. Vermutlich ist er aus einer Kreuzung zwischen dem chinesischen Blattgemüse „Pak-Choi“ und einer Rübenart hervorgegangen. Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts wird die früher nur aus Chinarestaurants bekannte Kohlvariante in Europa angebaut und wird seitdem immer beliebter. Auch in der Schweiz gibt es eine täglich wachsende Fan-Gemeinde.
Wissenswertes über Chinakohl
Mit unseren vom Wildkohl abstammenden Kohlarten ist der Chinakohl nur insofern verwandt, als dass auch er zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) gehört. In seiner äusseren Form unterscheidet er sich aber grundlegend, denn der sonst bei Kohl typische Strunk fehlt hier vollständig. Die Blätter schließen sich von der Wurzel aus zu einem kegelförmig lockeren oder rundovalen festen Kopf von 50 bis 60 cm Länge zusammen.
Chili, die Scharfe Schote
Pfeffriges als Aphrodisiakum? Im Mittelalter sehr wohl. Testen Sie’s. Wer weiss, vielleicht wird Ihrem Opfer der Begierde beim Genuss so heiss, dass schon bald die ersten Kleidungsstücke fallen.
Aber was macht die kleine Chilischote so scharf? Die Alkaloide sind’s, die auch in Pfeffer, Tollkirsche und Alraune stecken. Sie stimulieren Teile des Nervensystems und können so bei einem gemeinsamen Dinner die Stimmung kräftig anheizen.
Kleine Anekdote am Rande: Im Mittelalter schätzten „Hexen“ alkaloidhaltige Salben – und trugen sie auf die Schleimhäute der Genitalien und die Achseln auf.
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Wer Avocados isst, schützt sein Herz
In der Power-Frucht stecken viel Vitamin E, gesättigte und ungesättigte Fettsäuren. Avocados sind hervorragend für die Nerven
Sie sind warzig, dünnhäutig oder glattschalig. Ihr Äußeres ist nicht gerade verlockend. Doch die Avocado ist eine wahre Wunderfrucht, gut für Herz, Nerven, Energie, gute Laune, Haut und Haar.
Ursprünglich stammt die Avocado aus Mittel- und Südamerika, wird schon seit beinahe 10.000 Jahren angebaut. Die Azteken nannten sie Ahuacatl (Hoden) – wohl ihrer Form wegen. Allerdings wurde sie auch als Aphrodisiakum sehr geschätzt.
Das Geheimnis des Rotweins
Obwohl sich Franzosen überwiegend fett- und cholesterinreich ernähren, viel Alkohol konsumieren und rauchen, leben sie im Vergleich zu den übrigen Europäern länger, leiden seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und bestimmten Krebsarten. Ihr Geheimnis, das von Wissenschaftlern auch „Französisches Paradox“ genannt wird: Sie trinken gerne Rotwein.
Rotwein ist seit der Antike als Trank bekannt, der nicht nur für Geselligkeit sorgt, sondern auch positiv auf die Gesundheit wirkt. Schon Hippokrates nutzte die Kraft des Weines, um Genesende zu stärken und als wirksames Mittel bei Herz-Kreislauf-Beschwerden.
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Gesundheit aus dem Weinglas
Inzwischen ist auch der modernen Medizin bekannt, dass ein Gläschen Rotwein am Tag – mehr sollte wegen des Alkoholgehaltes nicht getrunken werden! – das Leben verlängert, eine antioxidative Wunderwaffe gegen die Zellalterung ist, freie Radikale bekämpft, Schäden des Gefäßsystems entgegenwirkt, Entzündungsprozesse hemmt, Thromboseneigung verringert, den Cholesterinspiegel senkt, bei Frauen das Osteoporose-Risiko mindert und sogar antikanzerogenes Potential hat.





