Aphrodisiaka-Serie
Was ist ein Aphrodisiakum?
Ein Aphrodisiakum ist ein Mittel zur Belebung oder Steigerung der Libido. Es wirkt spezifisch reizend und anregend auf das sexuelle Verlangen, das sexuelle Lustempfinden sowie manchmal auch auf die Geschlechtsorgane.
Ein Aphrodisiakum erzeugt nicht wie bei einem Liebeszauber einen Affekt bei einer begehrten Person. Der Name kommt aus dem griechischen und ist von Aphrodite abgeleitet, der Göttin der Liebe, der zu Ehren der Aphrodite-Kult das Fest Aphrodisia feierte und nach der die antike Stadt Aphrodisias benannt war. Ein gegensätzlich wirkendes Mittel wird Anaphrodisiakum genannt.
Der Göttin Aphrodite waren viele würzige Kräuter und wohlduftende Pflanzen mit erotisierender oder berauschender Wirkung geweiht. Zu den vielen Pflanzen, deren aphrodisische Wirkung in der Antike geschätzt wurde, gehören etwa die Alraune (Mandragora officinalis), Sauerampfer (Rumex Acetosa) der Safrankrokus (Crocus sativus), die Erdscheibe (Cyclamen graecum), die Meeres- oder Stranddistel (Eryngium maritimum) und die Falzblume (Teucrium micropodioides, syn. Micropus erectus).
Chili, die Scharfe Schote
Pfeffriges als Aphrodisiakum? Im Mittelalter sehr wohl. Testen Sie’s. Wer weiss, vielleicht wird Ihrem Opfer der Begierde beim Genuss so heiss, dass schon bald die ersten Kleidungsstücke fallen.
Aber was macht die kleine Chilischote so scharf? Die Alkaloide sind’s, die auch in Pfeffer, Tollkirsche und Alraune stecken. Sie stimulieren Teile des Nervensystems und können so bei einem gemeinsamen Dinner die Stimmung kräftig anheizen.
Kleine Anekdote am Rande: Im Mittelalter schätzten „Hexen“ alkaloidhaltige Salben – und trugen sie auf die Schleimhäute der Genitalien und die Achseln auf.
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Aphrodisiaka, Kleine Zutaten mit scharfer Wirkung…
Um in Stimmung zu kommen, sind schon quer durch die Geschichte Pulver und Säfte zusammengemixt worden. Die Rezepte reichen von getrockneten Stierhoden über die Duftdrüse des Moschusochsen bis hin zu Schnittlauchwurzeln in Champagnersoße! Da wurden Austern geschlürft und grüner Hafer gemümmelt, die “spanische Fliege” heruntergewürgt – Hauptsache die Potenz stimmt..
So war es wohl schon zu Zeiten von Aphrodite, der Göttin der Schönheit und der Liebe. Sie leiht all den Zaubermitteln ihren Namen, die Mann und Frau als Rettungsanker dienen. Dabei hat es nichts mit Hexerei zu tun, sich lustvoll zu ernähren. Die beste Wirksamkeit wird Kräutern und Gewürzen zugeschrieben.
Faustregel: Was scharf ist, macht auch scharf!
Und wer beim Gemüsehändler etwas genauer hinschaut, wird auch dort das eine oder andere nicht ganz so unschuldige Gewächs entdecken. Oder woran erinnert Sie eine stramme Spargelstange und eine saftige Feige…?
Wer Avocados isst, schützt sein Herz
In der Power-Frucht stecken viel Vitamin E, gesättigte und ungesättigte Fettsäuren. Avocados sind hervorragend für die Nerven
Sie sind warzig, dünnhäutig oder glattschalig. Ihr Äußeres ist nicht gerade verlockend. Doch die Avocado ist eine wahre Wunderfrucht, gut für Herz, Nerven, Energie, gute Laune, Haut und Haar.
Ursprünglich stammt die Avocado aus Mittel- und Südamerika, wird schon seit beinahe 10.000 Jahren angebaut. Die Azteken nannten sie Ahuacatl (Hoden) – wohl ihrer Form wegen. Allerdings wurde sie auch als Aphrodisiakum sehr geschätzt.
Love is in the air – Verführerische Düfte
Was ist das beste Dinner ohne Candlelight: Sorgen Sie für das richtige Drumherum! Kerzenlicht zaubert eine warme Atmosphäre, schöne Musik sorgt für Stimmung.
Doch Liebe geht nicht nur durch den Magen, sondern auch durch die Nase. Verführerische Düfte zählen seit Jahrhunderten zu den effektivsten Aphrodisika. Schon die Römer parfümierten ihre Paläste mit Rosenaroma, um ihre Festgäste mit einem erotischen Raumduft zu verzaubern.
Die Wirkung ist durchaus nachweisbar: Duftreize werden von der Nasenschleimhaut aufgenommen und direkt an das limbische System im Stammhirn weitergeleitet. Noch bevor sie vom Verstand registriert werden, beeinflussen sie bereits unsere Stimmung.





